Ursachen einer Übersäuerung

Wie kommt es zur Übersäuerung?

Denaturierte und vorgefertigte Nahrungsmittel, unregelmäßiges Essen, falsches und zu viel Essen, Fleisch, Alkohol, Nikotin, die mangelnde Zufuhr an Mineralstoffen, Vitaminen und Spurenelementen, basische Ernährung
Obst und Gemüse und Stress sowie mangelnde Bewegung sind die Hauptursachen, die langfristig zur Übersäuerung im Körper führen.
Auch zu wenig Flüssigkeit und entzündliche Prozesse und manche Medikamente fördern die Übersäuerung. Ein Ungleichgewicht in den Darmfunktionen und eine gestörte Darmflora tragen ebenfalls zum Übersäuern bei.

Raffinierte Nahrungsmittel wie weißer Zucker als Beispiel, auch denaturierte Nahrungsmittel, wozu alle Fast-Food-Essen zählen, eine stark eiweißhaltige Ernährung bei starken Fleischessern und natürlich alle Formen von radikalen Diäten liefern dem Körper über 80 Prozent Säuren.
Das bedeutet, dass der moderne Lebensstil der Ernährung alleine bereits das Gegenteil dessen ist, was der Körper eigentlich benötigt. Dass dadurch ein rapide ansteigende Übersäuerung die völlig logische und normale Begleiterscheinung ist, liegt auf der Hand.

Übersäuerung durch Lebensmittel

Generell sind alle Weißmehlnahrungsmittel sowie alle eiweißhaltigen Nahrungsmittel wie Fisch- und Fleischarten, Wurst, Eier, Käse und süsße Nahrungsmittel mit Industriezucker starke Säurebildner. Industriezucker ist in nicht nur in Kuchen und süßen Produkten, er versteckt sich auch in süßen Erfrischungsgetränken, Essiggurken und sogar Fischkonserven.

Beim Stoffwechsel eiweißhaltiger Nahrungsmittel entstehen durch den Abbau der Aminosäuren Cystein und Methionin Säuren und bei Zucker entstehen sie durch die Gärung, die der Zucker mit sich bringt. Auch Alkohol erzeugt beim Abbau Säure. Auch die Zusatzstoffe in den modernen Nahrungsmitteln tragen zur Übersäuerung bei. Phosphate, Stabilisatoren, Emulgatoren, Konservierungsmittel, gerinnungshemmende Zusätze und entsprechende Zusatzstoffe produzieren Säuren wenn sie im Körper abgebaut werden. Vorsicht ist auch bei koffeinhaltigen Getränken wie Cola, Kaffee und Schwarztee geboten. Neben den Röststoffen bildet auch das Koffein beim Abbau Säuren. Wobei Kaffee widersprüchlich ist, da er bis zu zwei Tassen am Tag genau anders, nämlich basisch wirkt. Ab zwei Tassen kehrt sich die Wirkung in Säurebildung um.

Übersäuerung durch Stress

Ein weiterer wichtiger Faktor der Übersäuerung, ist Stress.
Der Stress wird sehr oft vernachlässigt. Stress durch ungelöste Konflikte und Ängste, bringen unserem Säure Basen Haushalt durcheinander. Stress macht uns sauer. Schuld daran ist die Überreizung des vegetativen Nervensystems in Kombination mit flacher Atmung und Bewegungsmangel. Die Psyche beeinflusst direkt unsere Atmung, durch Anspannung und Ängste atmen wir flach. Unser Körper wird nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt und atmet die Säuren in Form von "Kohlendioxid" nicht vollständig ab. Die Folge unser Blut übersäuert.

Übersäuerung durch Umwelteinflüsse

Für das körperliche Wohlbefinden und für die Erhaltung der Gesundheit, ist es unerlässlich, sich um den Säure-Basen-Haushalt zu kümmern. Selbst Menschen, die besonders gut auf eine ausgewogene Ernährung achten und ausreichend für Bewegung sorgen, sind den Umwelteinflüssen ausgesetzt, die einen wesentlichen Anteil an der Übersäuerung des Körpers haben. Auch sie sollten sich um ihren Säure Basenhaushalt kümmern. Bereits der Boden ist generell übersäuert, was sich in der Natur fortsetzt. So bleiben auch die Pflanzen und unsere Nahrung davon nicht verschont. Die normalerweise in Gemüse und Salaten vorhandenen basischen Stoffe werden durch den Kreislauf Regen, Boden und Düngemittel ausgelaugt. Der Säure Basenhaushalt ist also bereits in der Erde und damit in unserer Nahrung gestört. Das bedeutet selbst für Menschen, die sehr achtsam und sehr sorgfältig mit ihrer Ernährung umgehen, dass sie nicht vom globalen Kreislauf unserer Umwelt getrennt existieren oder sich unbeeinflusst davon ernähren können.