Säure Basen Haushalt

Der Säure-Basen-Haushalt ist dynamisch und versucht sich stets eigenständig auszugleichen. Liegt der pH-Wert unter 7 so liegt eine Übersäuerung vor und eine Entsäuerungskur ist notwendig um das Wohlgefühl zu erhalten.
Bei einer Entsäuerung ist der pH-Wert auf den Wert 7 einzustellen. Dass Ziel einer Entsäuerung ist, das Körpersystem wieder optimal funktionieren zu lassen. Da der Körper sich selbst um den Ausgleich bemüht, greift er ohne unsere Hilfe zum Entsäuern auf körpereigene Mineralien zu, die basisch sind. Dadurch entsteht ein Ungleichgewicht, dass das Wohlbefinden beeinträchtigt und bei Fortdauern zu Krankheiten führt.

Fazit eine Übersäuerung macht sich daher in Form eines Mineralstoffmangels bemerkbar.

Ersten Symptome einer beginnenden Übersäuerung können sein
  • Gelenkschmerzen
  • Haarausfall
  • brüchige Nägel
  • Cellulite
  • geringer werdende Knochendichte
Normalerweise gleicht der Körper seinen pH-Wert bzw. ein Ungleichgewicht kurzfristiger Natur im Säure-Basen-Haushalt selbständig aus.
Dazu ist er mit dafür geeigneten Kontrollfunktionen ausgestattet. Der Normalzustand des Säure-Basen-Haushalt liegt bei 20 Prozent Säuren und 80 Prozent Basen. Das gesamte körperliche System des Menschen ist auf Basen ausgerichtet.
Wird der Prozess des Entsäuerung nicht positiv von uns selbst beeinflusst, werden nicht nur bestehende Krankheiten verschlechtert, es wird in zunehmendem Maße auch neue Beschwerden geben.

Der Säure-Basen-Haushalt ist ein dynamischer Regelmechanismus in unserem Körper. Um alle notwendigen Stoffwechselvorgänge im Körper aufrechtzuerhalten, ist ein PH von 7,4 (+/- 0,5) notwenig. Reguliert wird unser Säure Basen Haushalt von den wichtigen Puffersystemen und den Ausscheidungsorganen.

Körpereigene Ausscheidungsorgane für Säureüberschuss
  • Leber
  • Lunge
  • Niere
  • Haut
Liegt der pH-Wert unter 7 so liegt eine Übersäuerung vor und eine Entsäuerung ist notwendig um das Wohlgefühl zu erhalten. Die normale Pufferfunktion des Körpers, einen kurzfristigen Säureüberschuss über das Ausscheiden von saurem Schweiß, oder saurem Stuhl oder über das Ausatmen von Kohlensäuren auszugleichen ist bei einer bestehenden Übersäuerung nur bedingt möglich. Nur durch eine Entsäuerungskur ist der pH-Wert auf den Wert 7 einzustellen mit dem Ziel, das Körpersystem wieder optimal funktionieren zu lassen.

Der pH Wert

In der Wissenschaft werden saure und basische (alkalisch) Eigenschaften einer Lösung mit dem pH-Wert bestimmt. Dieser errechnet sich aus der Menge an Säure-Ionen (H3O+) im Wasser und wird in einer logarithmischen Skala angegeben. Die Skala reicht von 0 - 14. Je kleiner der pH, desto saurer ist eine Lösung. Der pH Wert 7 bedeutet, die Lösung ist neutral. Da die Skala logarithmisch ist, bedeutet eine pH Wert Absenkung von 7 auf z.B. 5, dass der Säuregehalt um das 100-fache zugenommen hat.

pH Wert in Organen

In den verschiedenen Organen, Geweben und Körperflüssigkeiten herrschen unterschiedliche pH Werte. Im Blut liegt der pH Wert, wie wir bereits wissen im basischen zwischen 7,35 und 7,45. Im Verdauungstrakt, beginnend beim Speichel, herrscht im optimalen Zustand, ein basischer pH-Wert. Säurehaltig ist der Magen (1,3 - 3,0) um Bakterien, Krankheitserreger und Eiweiße aufzuspalten. Stark alkalisch dagegen ist die Bauchspeicheldrüse (8 - 9) dadurch wird der saure Mageninhalt im Dünndarm wieder neutralisiert. Der Dünndarm hat dadurch nur noch einen leichten sauren pH Wert von ca. 6. Im Dickdarm herrscht dagegen wieder ein leicht saures Milieu, welches für die Darmflora wichtig ist.