Darmsanierung

Die Darmsanierung ist eine weitere Methode der Entsäuerung. Der Darm erfüllt die lebenswichtigen Aufgaben der Nährstoffaufnahme und des Ausscheidens der Abfallprodukte des Stoffwechselvorgangs.
Eine Ursache von Übersäuerung kann es sein, dass der Darm durch ungesunde Ernährung und schädliche Umwelteinflüsse nicht mehr in der Lage ist, alle Giftstoffe abzubauen und auszuscheiden. Über eine Darmreinigung mit anschließender Sanierung kann der Körper von den unnötigen Schlacken und Giftstoffen befreit werden und so seine Aufgaben wieder erfüllen.
Die Sanierung des Darms darf auf keinen Fall ohne ärztliche Betreuung durchgeführt werden, denn der Körper wird während der Reinigung sehr geschwächt.
Der Prozess läuft in drei Schritten ab: Fasten, Spülung und Aufbau. Für das Fasten eignen sich verschiedene Kuren oder Diäten. Hauptsache ist, dass der Darm Zeit hat, sich zu erholen und nicht mit dem Abbau von Nahrungsmitteln beschäftigt ist. Zu nennen wären da das Fasten mit aromatischen Kräutertees und die Basenkostdiät. Dabei sollte unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.
Im nächsten Schritt wird der Darm durch Entleerung gereinigt. Für eine Spülung empfiehlt sich das natürliche Mittel Bittersalz. Durch die Bittersalzlösung werden Verkrustungen an den Darmwänden gelöst und hinaus gespült. Über diese Behandlung wird auch die Peristaltik, also das Muskelsystem des Darms, gestärkt.
Zuletzt muss der Darm wieder auf seine tägliche Arbeit vorbereitet werden. Ein langsamer Aufbau ist notwendig, denn der Körper wird einige Zeit brauchen, um nach der Schwächung durch die Darmsanierung zur alten Form zurück zu kehren. Leichte Massagen des Bauches und eine gezielte Bauchatmung können den Prozess unterstützen. Auch hier muss wieder eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten folgen.