Basenbad

Auch eine äußere Anwendung mit Basen ist möglich: Basenbäder mit basischen Mineralsalzen fördern die Entsäuerung über die Haut.
Die Haut ist das größte Ausscheidungsorgan, über das Säuren und Schlacken aus dem Körper ausgeleitet werden können. Diese Funktion wird über das Basenbad gefördert. Die Anwendung sollte über etwa 12 Wochen regelmäßig erfolgen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Wichtig ist dabei, dass die Wassertemperatur über 37 Grad Celsius liegt.
Dadurch wird der Kreislauf und damit der Stoffwechsel angekurbelt. Aus diesem Grund sollte diese Kur von Personen mit Herz- und Kreislaufproblemen oder Bluthochdruck nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden.
Hinter der Funktionsweise des Basenbades steckt das Prinzip des Osmotischen Drucks, der auch für die Regulation des Wasserhaushaltes in Zellen und Pflanzen verantwortlich ist: Durch das Hinzufügen von bis zu 3TL des Basenbades entsteht im Wasser ein ph- Wert von 8, also ein basischer Wert. Zum Ausgleich treten die Säureschlacken aus der Haut aus, sodass der ph- Wert des Wassers während des Bades auf den gesunden Wert von 7,4 sinkt, den auch der Körper haben sollte.