Cellulite
Cellulite Definition
Umgangssprachlich wird Cellulite oft als Cellulitis (Zellulitis) bezeichnet.
Cellulitis (Zellulitis)ist der falsche Ausdruck für Orangenhaut. Unter einer Cellulitis (Zellulitis) versteht man
eine Entzündung des Unterhautgewebes. Der Begriff wir fälschlicherweise für Cellulite (Orangenhaut) verwenden.
In diesem Artikel geht es daher nicht um Cellulitis (Zellulitis) sondern um Cellulite (Orangenhaut).
Cellulite
Unter Cellulite (auch Orangenhaut genannt) versteht man die Bildung von Hautdellen, vornehmlich an Oberschenkeln
und-armen, aber auch an der Hüfte und am Po. Von Cellulite sind fast ausschließlich nur Frauen betroffen, da bei
ihnen das Bindegewebe eine andere Struktur aufweist als bei Männern.
Bei Adipositas (Fettleibigkeit) bzw. genetisch bedingter verstärkter Bindegewebsschwäche tritt die Orangenhaut oft
schon bei jungen Mädchen auf. Im Verlauf des Lebens sind bis zu 90 Prozent der Frauen irgendwann von der Cellulite
(Orangenhaut) betroffen, Das Ausmaß kann dabei sehr unterschiedlich sein.
Cellulite wird in 3 Stufen unterschieden
Man unterscheidet im Allgemeinen drei Stufen der Cellulite:
Bei Stufe 1 ergeben sich beim Kneifen sichtbare Dellen, die dann wieder zurückgehen.
Bei Stufe 2 sind im Stehen Dellen zu erkennen, im Liegen jedoch nicht.
Bei Stufe 3 sind auch in liegender Position Dellen sichtbar
Ursachen der Cellulite - Orangenhaut
Die Ursache der Cellulite liegt den meisten Fällen in einer Übersäuerung des Organismus und fehlender
Entschlackung.
Gerade in der modernen Zeit wird der Körper durch einseitige Ernährung und Stress geradezu mit Säuren
überschwemmt. Süßwaren führen zu einer vermehrte Ansammlung von Essigsäure.
Fleischkonsum hat eine vermehrte Ansammlung von Harnsäure zur Folge.
Kaffee führt zu einer vermehrte Ansammlung von Gerbsäure.
Stress und Ärger im Beruf führen zur Bildung von Salzsäure im Organismus.
Die Liste dieser sogenannten „Säurebildner“ ist lang.
Der weibliche Körper scheidet die angesammelten Säuren im Normalfall monatlich mit der Regelblutung aus.
Solange werden sie im Blut und Plazenta gespeichert. Die Kapazität zur Speicherung hat allerdings ihre Grenzen.
Sind diese erreicht, greift der Organismus der Frau zu einem „Trick“: Die Säuren, die nicht mehr gelagert werden
können, werden zu Salzen („Schlacken“) neutralisiert, die dann an den betroffenen Körperzonen abgelagert werden.
Es entsteht eine Orangenhaut auch bekannt unter den Begriff Cellulite.
Vorbeugung Cellulite /Behandlung Cellulite
Da die Übersäuerung des Körpers die Hauptursache der Cellulite darstellt, muss dort auch angesetzt werden,
wenn es darum geht eine Cellulite zu verhindern oder zu behandeln.
Ein ausgeglichener Säure Basenhaushalt führt automatisch zur Entschlackung des Körpers.
Wie aber soll man den Kampf gegen Orangenhaut angehen und einen ausgeglichenen Säure Basenhaushalt erreichen bzw.
erhalten?
Genussmittel, übermäßige körperliche Belastung, Stress, falsche Ernährung etc. sollten man in
starkem Maß reduzieren bzw. vermeiden. Zur Lösung vorhandener Schlacken sollte ausreichend (mindestens 2 Liter)
getrunken werden, am besten Wasser oder Kräutertees die Ernährung sollte basisch und möglichst fleischarm sein.
Zur Ergänzung sind zahlreiche Mineralstoffprodukte erhältlich, welche die Neutralisierung von Säuren
unterstützen.
-Regelmäßige basische Bäder bewirken die Ausleitung von Säuren und Schlacken (Entschlackung)aus
dem Körper. Zusätzlich regen diese die Talgproduktion an und machen die Haut geschmeidig.
-Leichte gymnastische Übungen der Beine aktivieren die Venenpumpe und begünstigen die Ableitung von
Schlacken (nicht Überanstrengen!)
- die Entgiftungstätigkeit der Leber kann mit feuchten, basischen Wickeln (lauwarm) unterstützt werden.
- die Ausleitung gelöster Schlacken zur Entschlackung, kann mit äußerer physischer Einwirkung in Form,
z.B. durch Massagen, Lymphdrainagebehandlungen und anderem begünstigt werden.
Ergänzendes zur basischen Ernährung
Wenn Übersäuerung bekämpft und ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt erreicht werden soll, hat
die Umstellung einer basischen Ernährung vor den restlichen genannten Behandlungsmöglichkeiten die größte
Bedeutung. Optimal für eine möglichst geringe Belastung des Säure-Basen-Haushalts ist eine basische
Ernährung, die zu 80% aus basischen und zu 20% aus säurebildenden Anteilen besteht. Als basenreiche Lebensmittel
sind vor allem Obst und Gemüse zu nennen, außerdem Milch und kohlenhydratreiche Vollwertprodukte. Säurebildner
sind neben Fleisch- und Wurstwaren auch Fisch, Eier, verschiedene Arten von Käse und Quark sowie Süßwaren,
Getränke mit Kohlensäure, Alkohol und Bohnenkaffee.